4. Etappe: Irland
26.08.2025 bis 09.102025
Grüne Landschaften und der "Wild Atlantic Way".
Die „Grüne Insel“, besticht durch eine tolle Mischung aus mystischer Natur, jahrtausendealter Geschichte und einer herzlichen Gastfreundschaft. Die Insel teilt sich in die Republik Irland (Euro) und Nordirland (Pfund Sterling). Es gibt keine „spürbare“ Grenze zwischen den beiden Ländern. Man merkt den Wechsel nur daran, dass die Straßenschilder von km/h auf Meilen umspringen und die Fahrbahnmarkierungen sich leicht ändern. In ganz Irland herrscht Linksverkehr und die Straßen sind oft extrem schmal, kurvig und von hohen Hecken oder Steinmauern gesäumt. Das Wetter in Irland ist sehr wechselhaft. Die Iren sagen: "Wenn dir das Wetter nicht gefällt dann warte 10 Minuten". Bis in die erste September Hälfte war das Wetter ausgesprochen schön und dann "Irisch". In den 6 1/2 Wochen gab es auf Irland viel zu erleben und zu sehen.
Dramatische Natur & Küsten
Die Landschaft ist geprägt von saftig grünen Wiesen, zerklüfteten Steilküsten und dem weiten Atlantik. Der Song "Forty Shades of Green" (40 Schattierungen von Grün) ist eine berühmte Liebeserklärung an Irland. Im Sommer waren alle 40 Grüntöne zu sehen. Auf dem Land sowie im Wasser
Küsten-Highlights:
- Cliffs of Moher: Die bis zu 214 Meter senkrecht in den Atlantik abfallenden Klippen gelten als eines der beeindruckendsten Touristenziele von Irland.
- Connemara Nationalpark: Eines der beeindruckendsten Naturschutzgebiete Irlands. 2.000 Hektar raue, unberührte Berg- und Moorlandschaft an der Westküste in der Grafschaft Galway. Hier befindet sich auch die bedeutende Kylemore Abbey.
- Burren (irisch An Boireann, „felsiger Ort“): Eine riesige Karstlandschaft in der Grafschaft Clare, die oft als „Mondlandschaft“ beschrieben wird. Trotz des kargen Aussehens beherbergt der Burren über 70 % der einheimischen Pflanzen Irlands. Es ist der einzige Ort der Welt, an dem arktische, alpine und mediterrane Pflanzen nebeneinander wachsen, darunter 23 von 27 irischen Orchideenarten.
- Giant’s Causeway (Nordirland): Wie in Schottland auf der Insel Staffa sind hier bizarre Basaltsäulen zu sehen. Wegen der Ähnlichkeit und Nähe zur schottischen Insel Staffa kam es vermutlich zu der Sage mit dem irischen Riesen Finn McCool der vom schottischen Riesen Benandonner zum Kampf herausgefordert wurde. Finn baute eine Brücke aus den riesigen Steinsäulen über die Irische See nach Schottland um gegen Benandonner zu kämpfen.
Panoramastraßen: Sie bieten spektakuläre Ausblicke hinter jeder Kurve, oft begleitet von den zahlreichen Schafen des Landes.
- Der Wild Atlantic Way (WAW) ist mit rund 2.600 Kilometern angeblich die längste ausgewiesene Küstenstraße der Welt. Er erstreckt sich entlang der gesamten irischen Westküste. Er startet im malerischen Kinsale (Cork) im Süden und endet im Norden auf der Halbinsel Inishowen (Donegal). Die Strecke führt durch neun Grafschaften und bietet einen ständigen Wechsel aus gigantischen Klippen (wie den Cliffs of Moher oder Slieve League), einsamen Sandstränden und rauen Gebirgszügen.
- Ring of Kerry mit dem Skellig Ring ist besonders schön mit dramatischen Küsten und karibischen Stränden. Dann wieder die grünen Berge, dazwischen tiefblaue Seen. Der Skellig Ring ist offiziell für Busse und LKW gesperrt. Den Hinweis bemerkte ich allerdings erst oben auf dem Coomanaspig Pass. Nur Dank der Geduld der Iren waren die Kehren für mich fahrbar. Die Cliffs of Kerry waren die Mühe wert und haben mir besser gefallen als die Cliffs of Moher.
Lebendige Kultur & Geschichte
Irlands Identität ist tief in Traditionen, Musik und Mythen verwurzelt.
- Städteflair: In Dublin treffen Geschichte (Trinity College mit dem Book of Kells) und modernes Vergnügen im Viertel Temple Bar aufeinander. Belfast bekannt als Geburtsort der RMS Titanic, die hier in den Harland & Wolff-Werften gebaut wurde. Heute erinnert das preisgekrönte Titanic Belfast Museum im modernen Titanic Quarter an diese Ära.
- Pub-Kultur: Ein Abend im Pub bei Guinness und handgemachter Folk-Musik z.B. in Dingle oder Doolin ist eine willkommene Abwechslung zu einsamen Abenden in der wilden Natur.
- Geschichte: Über die Insel verstreut finden sich Ruinen von Klöstern, mystische Steinmonumente und prachtvolle Anwesen wie das Muckross House.
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